Die Kälber sind sehr klein bei der Geburt, so dass wir penibel darauf achten, dass sie einen guten Start ins Leben bekommen. Jedes Kalb wird von uns nach der Geburt mit der Mutter vertraut gemacht, Nabelpflege und erste Hilfe beim Milchtrinken inklusive. Die beiden bleiben zunächst für ein bis zwei Tage in einem kleineren Abteil, um sich an einander zu gewöhnen, aber schon mit Sicht- und Schnupperkontakt zu den anderen Müttern und Kälbern.
Danach geht es in die  Mutter- und Kindgruppe.

Tierwohl über allem

Unsere Grundsätze:

  • ständige Kontrolle rund um den Geburtstermin
  • bei Bedarf Geburtshilfe
  • Förderung des Mutter-Kalb-Kontaktes
  • höchste Hygienemaßstäbe
  • Gruppenhaltung nach Gewöhnungsphase
  • durchgängige Aufzucht durch die Mutter

Die Aufzucht übernimmt bei uns nicht der Tränkeautomat, sondern die Mutter. Die mit Hilfe von Embryonentransfer geborenen Kälber interessiert nicht die Fellfarbe der Mutter, sondern allenfalls, dass sie da ist und sich kümmert....


Die ersten Tage und - je nach Wetterlage - auch Wochen verbringen die Kälber in Gruppenhaltung im Laufstall. So finden sich die ersten Kontakte und Spielkameraden.


Danach geht es auch schon mal nach draussen. Auch wenn es sich um reinrassige Wagyu-Kälber handelt, wollen sie keinesfalls verzärtelt werden und die Aussenwelt entdecken. Gut, wenn der beste Freund oder die beste Freundin dabei ist.....